In der Sitzung vom 27. Mai hat Rudolf Schmitz die Frage in der Raum gestellt, ob der Tennisclub CTC Kelmis ein öffentliche Einrichtung oder privater Verein ist. 
Bürgermeister Hilligsmann antwortet kurz: "VoG". Also eine "Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht".
Damit war eigentlich dieser Punkt beendet, denn bereits vor der Sitzung sind die zu erwartenden Fragen einzureichen. Schmitz allerdings redet weiter.
Er bezieht sich auf das "gefühlte 100 Mal vernommene" Gemeindeziel des Sparens und bemängelt, daß mittels Gemeindegeldern dreimal im Jahr an der Sportanlage der Rasen gemäht wird. Seiner Ansicht nach wird öffentliches Geld in Höhe von 1353€ zzgl Mwst. für die Grünpflege an der Rue Bruyère verwendet. Die Zusatzfrage lautet: "Ist denn under den hunderten Vereinsmitgliedern keiner in der Lage, den Rasen zu mähen, oder sind sie alle zu fein dazu?" In dem Falle sollte der Country Tennis Club in eigener Verantwortung eine Firma beauftragen das Grundstück zu mähen. 
Schmitz kann sich nicht vorstellen, daß die Gemeinde mit dem bekannten auferlegten Sparpaket sich großzügige Zuwendungen leisten kann. Es wären durch die Sparmaßnahmen schon Posten gestrichen worden, die nicht einmal ein Zehntel des hier anstehenden Betrages ausmachen.
Daniel Hilligsmann reagiert mit dem Verweis darauf, daß die eingereichte Frage ausschließlich die Rechtsform des CTC betraf und keine weiteren Aspekte rund um den Club. Er spricht sich dagegen aus, daß derarige "Alibi-Fragen" eingereicht werden und dann in der Sitzung "völlig andere" Dinge thematisiert werden.
Die Opposition soll die eigentliche Frage in vollständiger Form erneut einreichen, damit diese bei der nächsten Sitzung, mit entsprechender Vorbereitung, auch angemessen beantwortet werden kann.
Eine Erinnerung an die Ereignisse im Zweiten Weltkrieg, als die deutschen Truppen im Dezember 1944 im östlichen Belgien einen letzten Vorstoß wagten. Mit amerikanische Gegenangriffen wurde die Stadt St. Vith an den Weihnachtsfeiertagen bombardiert. Neunzig Prozent der Gebäude wurden zerstört. Tausend Soldaten und über 100 Zivilisten wurden Opfer. Bis Ende Januar forderte die Ardennen-Offensive geschätzte 3000 zivile Opfer, sowie mehrere Zehntausend gefallene Soldaten aller beteiligter Seiten.