Wie Björn Klinkenberg in der Ratssitzung bekannt gab, hat es die Gemeindeverwaltung nun doch möglich gemacht, den Country Tennisclub La Calamine bei seinen Bauarbeiten zu unterstützen. 
Der Schöffe für Sport und Kultur kündigte einen Sonderzuschuß in Höhe von 31339,54€ für die Parkplatzerneuerung an. Nachdem dieses Thema in den vergangenen Jahren bereits mehrfach in sehr kontrovers geführten Diskussionen umstritten wurde, hat die Verwaltung nun auch wieder in den letzten Monaten intensive Gespräche geführt.
Den Vereinsverantwortlichen mußte ehrlicherweise verdeutlicht werden, daß die Gemeinde derzeit nicht in der Lage ist, die ursprünglich zugesprochene Investitionssumme aufzubringen. "Die Vereinsführung hat nicht resigniert, sondern zukunftsorientiert weiter geplant und inzwischen sogar mit der Umsetzung des Projekts begonnen." zeigt sich Klinkenberg seinerseits sowohl als Gemeindeverantwortlicher als auch als Vereinsmitglied von der Akzeptanz der Situation beeindruckt.
Vereinspräsident Michael Müller hat bereits zu Amtszeiten anderer Bürgermeister nach anstrengender Planung und Kostenrechnung den Antrag bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft eingereicht. Hierzu zitiert Klinkenberg aus einem Artikel der Zeitung "Grenzecho" des Jahres 2021! Bereits damals lagen Pläne zur öffentlichen Nutzung des Sportplatzes für Padle und Tennis vor, die wenig später bei der DG-Ministerin vorgestellt werden sollten. Mit der erhofften finanziellen Unterstützung wurde ein Beginn der Bauarbeiten Anfang 2023 ins Auge gefasst, wie man im Beitrag "In Kelmis kommt der Ballsport ins Rollen" lesen kann. So richtig auf Touren, oder Sprünge, kam der Ball aber bis heute nicht.
Es braucht Menschen mit Geduld und Beharrlichkeit, um ein solches Infrastrukturprojekt für den Breitensport Realität werden zu lassen. Der Sonderzuschuß ist ein klares Signal für die gemeinsame Verantwortung auch bei sehr begrenztem Finanzrahmen, so Klinkenberg weiter.
Ergänzt wird der SP-Schöffe von der NBK: Die Entscheidung ist vernünftig. Es bleibt zu beachten, daß die Kosten von den Kelmiser Bürgern getragen werden. Der Zuschuß dient dem Bau eines Parkplatzes neben der Sportanlage und es ist wichtig zu betonen, daß diese PKW-Stellflächen der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Das ist der Grund für die Zustimmung der NBK zum Bauvorhaben - ohne dem Projekt auf der ganzen Linie zuzustimmen.
Bürgermeister Hilligsmann muß abschließend hinzufügen: "31000€ sind eine ganz andere Dimension als die ursprünglich angedachten (laut NBK: 180.000€) Beträge. Ohne Anlegen des Parkplatzes hätte das Gesamtprojekt gar nicht stattfinden können. Dann hätte die Raumordnungsbehörde in Gänze abgelehnt." Wohl auch die NBK.