Im April fand eine Versammlung mit den örtlichen Vereinen und Nutzern des Kulturhaus "Patronage" statt.
Es sollte der Bedarf für die Modernisierung Licht- und Tonanlage des Festsaalbereiches erfaßt werden. Die Befragten hatten bis Mitte Mai Zeit, um Rückmeldungen einzureichen.
Im Juni wurde in der Gemeinderatssitzung nach den Inhalten der Rückmeldungen gefragt.
Es schien als würden die Vereine der Weiterentwicklung der Beleuchtung grundsätzlich zustimmen, aber zur vorgesehenen Erweiterung der Tonanlage gäbe es wohl Bedenken.
Die Verwaltung wurde auch gefragt: Welchen Zeitplan und Möglichkeiten sieht sie zur Umsetzung und welche genauen Faktoren und Grundlagen werden gebraucht, um über eine Umsetzung zu entscheiden? Angeblich sei wohl ein Budget von 250.000 € vorgesehen. Das aber bestreitet Daniel Hilligsmann. Es war nur die Frage an die Vereine gestellt worden, ob die Gemeinde sich im Interesse der Veranstalter um eine Modernisierung kümmern soll, und welche Positionen zu verändern wären. Licht wäre wohl interessant, beim Ton müßte man überlegen, doch die Feuerfestigkeit des Vorhanges und ein Upgrade der Elektrik sieht der Bürgermeister selber als dringenden sicherheitsrelevanten Bedarf.
Hilligsmann möchte sich eigentlich erst im Tagesordnungpunkt "Haushaltsplan" zur genannten Summe äußern und läßt seinen Schöffen, Björn Klinkenberg, unterstreichen, daß gemäß der Rückmeldungen ein sehr großes Interesse an moderner Infrastruktur besteht, die dann den unterschiedlichen Veranstaltungsformaten besser gerecht wird. 
Zweck der Umfrage war ja die tatsächlichen Bedarfe der Nutzer zu ermitteln, um zielgerichtet zu entscheiden. Eine Einschätzung der Kosten erfolgt später nach Aufstellung der Wunschliste und der Sortierung nach Prioritäten. Erst dann werden die Preise ermittelt und ein mögliches Budget berechnet.
Aber Hilligsmann erklärt nochmal: Im Haushaltsplan muß zunächst eine Summe vorgesehen sein. Bisher ist das Projekt erst bei Phase Null. Also Bestandsaufnahme und Bedarfsermittlung. Nun muß dennoch im Plan zunächst eine Zahl erscheinen. Der Opposition scheint eine Viertelmillion allerdings etwas reichlich für eine Saalausstattung. Aber soll man etwa weniger veranschlagen? im Hinterkopf rechnet der Bürgermeister wohl bereits mit einer ansehnlichen Einsparung nach Abschluß der Modernisierung. Man würde ihn sicherlich feiern, wenn er vielleicht dann doch 50.000€ weniger gebraucht hätte.
Durch gezielte und abgestimmte Veränderungen soll ein deutlicher Mehrwert für die Nutzer des Saales möglich werden. Eine verbesserte Nutzbarkeit für die vielen unterschiedlichen Veranstaltungsformate ist das Ziel. Langfristig erwartet man auch Energieeinsparungen und höhere Sicherheitsstandards bei Reduzierung von externen Miet- und Aufbaukosten. Damit sollen Saal-Mieter auch finanziell spürbar entlastet werden.
Zu weiteren Bedenken führt auch die Frage, ob die Anlage dann von Technikern der Gemeinde oder des Veranstalters selbst bedient werden kann, oder ob Honorar für externe Dienstleister eingesetzt werden muß. Das würde dann die angestrebte Einsparung zumindest schmälern.
Auch wenn es am Ende notwendig sein wird, noch mehrmals für die eine oder andere Abstimmung mit den Vereinen ins Gespräch zu gehen, erklärt sich die Gemeindeverwaltung bereit, bis zum Schluß im Austausch mit den Vereinen zu bleiben.
Eine Erinnerung an die Ereignisse im Zweiten Weltkrieg, als die deutschen Truppen im Dezember 1944 im östlichen Belgien einen letzten Vorstoß wagten. Mit amerikanische Gegenangriffen wurde die Stadt St. Vith an den Weihnachtsfeiertagen bombardiert. Neunzig Prozent der Gebäude wurden zerstört. Tausend Soldaten und über 100 Zivilisten wurden Opfer. Bis Ende Januar forderte die Ardennen-Offensive geschätzte 3000 zivile Opfer, sowie mehrere Zehntausend gefallene Soldaten aller beteiligter Seiten.