Ab Dienstag, dem 28. Juli, hatte das königliche MeteoroÂÂlogische Institut (KMI) für fast das gesamte Land die AlarmÂstufe Gelb ausgerufen.
In der letzten Juli-Woche wurden wieder Temperaturen über 30 Grad erwartet. Es droht eine weitere HitzeÂwelle, auch wenn kurze RegenÂÂschauer möglich sind.
Eine Hitzewelle ist gekennzeichnet durch mindestens fünf aufeinanderÂÂfolgende Tage mit HöchstÂwerten von über 24 Grad. Mindestens drei Tage davon mit HöchstÂÂwerten von mehr als 29 Grad.Â
Das KMI ruft für die letzten Juli-Tage landesweit, mit Ausnahme der KüstenÂÂregion, eine HitzeÂÂwarnung der Stufe gelb aus. In der Wallonie trat der Krisenstab am MontagÂabend zusammen und beschloss wegen Trockenheit und BrandÂgefahr alle WarnÂstufen anzuheben. Die derzeitige Dürre ist nicht nur außerÂgewöhnlich, sondern könnte sich in den kommenden Tagen noch verschärfen. Grund dafür sind der erwartete TemperÂaturÂanstieg sowie die vom KMI bis zum Wochenende angekündigten sehr geringen NiederÂschläge.
Verursacht wurde die starke Dürre durch einen außergeÂÂwöhnlich heißen und trockenen Juli. In Uccle beispielsweise fallen zu dieser Jahreszeit durchÂÂschnittlich 77 mm Niederschlag pro QuadratÂmeter. In diesem Monat wurden jedoch nur 10 mm gemessen. Eine weitere besorgnisÂÂerregende Zahl: In diesem Jahr wurden zwischen dem 1. Januar und dem 15. Juli bereits 76 VegetationsÂbrände registriert, gegenüber insgesamt 115 im gesamten Vorjahr.
Wie die Polizeizone Weser-Göhl am Dienstag meldete, wurde am Montag, 27. Juli 2026, kurz vor 13 Uhr im Eupener Wald (Schönefelder Weg) ein FlächenÂbrand in einem für Wanderer gesperrten Bereich festgestellt. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. In den Provinzen Lüttich, Namur und Luxemburg ist besondere Wachsamkeit in den Wäldern geboten. Im Falle eines BrandausÂÂbruchs rechnen die Behörden mit Bränden, deren Bekämpfung besonders schwierig sein wird.
